alles, nur nicht alltäglich (#2)

• Geschichte eines privaten Schloss in Schweden. Das Märchenschloss Stora Sundby liegt am Hjälmaren, und nicht weit von Eskilstuna.
Das Schloss ist privat Eigentum.
Aber einen Spaziergang im Park ist erlaubt und es absolut wert, und  die schöne Umgebung von Stora Sundby genießen. Im Park kann man unter anderem einen gut erhaltene grossen Runenstein sehen , Schlossgärten und  malerischen Wildgehege . Der Schlosspark ist der Öffentlichkeit das ganze Jahr über zugänglich.. Seien Sie sich bitte bewusst, dass das Schloss eine (private) Residenz ist, die Beschilderung „privat“ markiert, respektieren .

Kuriosa: Die Architektur ist gut durchdacht und das Schloss verfügt über vier große Türme, die die Jahreszeit symbolisieren, zwölf kleinere Türme die die Monate repräsentieren, 52 Zimmer für die Wochen des Jahres und 365 Fenster das ganze Jahr symbolisieren.

Bereits in den 1300er gab es eine Burg nur Schritte entfernt von dem aktuellen Schloss, aber in den 1400er wurde es aufgegeben und ein neues Gebäude wurde errichtet, wo das Schloss heute steht. • – In den frühen 1800er Jahren starb die Dynastie Sparre von Sundby aus, und im Jahr 1824 wurde das Gebäude an Graf Carl De G. verkauft.  Carl, der Erbe wurde sehr reich, als sein Vater starb, so gab es Geld um Sundby zu renovieren. – Carls Frau wollte das alte Gebäude in einen romantischen Ritterburg Stil renovieren, die zu der Zeit populär war, da die RitterromaneIvanho- des Schriftsteller Sir Walter Scott herauskamen, und sie mächtig beliebt waren. Scott hatte sich eine Ritterburg, Abbotsford House, in Schottland gebaut, entworfen von dem Architekten Peter Frederick Robinson und De Geer etwas ähnliches wollten. Sie schickten daher Zeichnungen, wie Sundby war und sie wollten es zu einer romantischen Ritterburg verändert haben. Die Zeichnungen kamen zurück und Baumeister Abraham Nyström wurde beauftragt, die Änderungen durchzuführen , das sechzehn Jahre dauerte. Im Jahr 1848 war das neue Schloss klar.


Artis Projekt heute zum zweiten.

25 Kommentare zu „alles, nur nicht alltäglich (#2)

  1. WEiß du, an was mich dieses Schloß erinnert?

    An eine Gruselgeschichte aus England, ich weiß nur im Moment den Film nicht mehr.
    Dieses Türme sind wirklich toll und gerade da hat sich in diesem Film viel zugetragen.

    Nicht alltäglich mich erinnert dieses Schloß eben daran.

    Lieben GRuß Eva

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  2. Ein wunderschönes Märchenschloss….und es ist wirklich alles, nur nicht alltäglich.

    Die Überlegungen hinter der Bauweise gefällt mir, die Jahreszeiten, die Monate….

    Schön, dass der Besitzer den Park zugänglich macht und man kann sich nur wünschen, dass die Besucher sich ordentlich benehmen und den Park nicht zumüllen oder verunstalten, so dass er auch noch lange für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

    Danke fürs Teilen, liebe Elke.

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    1. @Wortman

      Kann ich mir gut vorstellen das dir das gefallen würde 🙂
      ————-
      Das Anwesen umfasst insgesamt 3 700 Hektar, von denen 3000 Wald ist, 450 Hektar Ackerland und der Rest anderes Land. Zusätzlich zu den 1.450 Hektar Wasser fischen im Hjalmaren professionell. Seit 2014 besitzt und betreibt die Familie auch in der Nähe Biby Farm von etwa 1.000 Hektar und zwei kleine landwirtschaftliche Betriebe von etwa 270 Hektar. Die Wirtschaftstätigkeit besteht in erster Linie aus Wald mit Produktion von Holz und Faserholz , in der Landwirtschaft mit Grünlandwirtschaft.

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  3. Wow, das ist ein wundervolles Schloss und man muss es dem Eigentümer hoch anrechnen, dass er den Park öffentlich zugänglich lässt. Die Privatsphäre zu respektieren sollte eigentlich selbstverständlich sein.
    Die Erklärungen zu den Türmen, Zimmern und Fenstern ist beeindruckend und würde man hinter der Architektur gar nicht vermuten. Da hat man sich wirklich etwas dabei gedacht. Auch wenn ich keine 365 Fenster putzen würde :))
    Vielen Dank für diesen nicht alltäglichen Beitrag, der mir sehr gut gefällt.

    Herzliche Grüße
    Arti

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    1. @Arti N.

      Nicht wahr liebe Arti das ist es..
      Ja das sollte es sein..aber in der heutigen Zeit leider nicht immer der Fall.
      Die Erklärung der Türme und Fenster finde ich auch sehr interessant.
      Das kann man sich fragen, wer putzt 365 Fenster 🙂 Soviel Personal haben die sicher nicht mehr..
      Gerne..Danke das freut mich..

      Herzliche Grüsse zurück..
      Elke

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