Das Besondere – #4

Zum Projekt von Elke (Mainzauber- Ideenwerkstatt) mit  dem Titel “Das besondere Foto” … Einmal im Monat – ein Foto / eine Fotobearbeitung- gepostet werden, das / die uns besonders gut gefällt.. Das besondere Foto kann auch ein ganz unbearbeitetes Bild sein, es muss nur für uns selbst “besonders” sein.

Mein Bild # 4 sind für mich diesmal mehr als ein besonderes Foto..(und auch diesmal unbearbeitet)

Ich war neulich im Botanischen Garten in Uppsala (woher auch das Header Foto stammt)
Ich wollte diese Victoria schon immer gerne mal real sehen. Es gibt auch eine im Bergianischen Garten.
Dort habe ich es nie geschafft sie blühen zu sehen. Sie blüht meisten nur Nachts.
Zu meiner Überraschung gibt es also auch eine in Uppsala.

21juli 117
○ Die kreisrunden Blätter (die bis zu 2.5 m im Diameter werden können und die Blume fast 40 cm im Diameter) schwimmen auf dem Wasser. Sie besitzen nadelstichfeine Poren und eine Einkerbung im hochgewölbten Rand, so dass Regenwasser rasch ablaufen kann. Stabilität und Schwimmfähigkeit verdanken sie einem leistenförmigen Stützgewebe auf der Blattunterseite, das dem Adernetz folgt, aus diesem wachsen Stacheln auf der Blattunterseite. Es enthält große, lufterfüllte Interzellularen. Alle unter Wasser liegenden Pflanzenteile sind durch harte, spitze Stacheln vor Fischfraß geschützt.
21juli 112
○ Die Blätter tragen ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm.
○ Eine Besonderheit ist, dass die Blüten meist die Blütezeit von Juli bis Oktober variieren, über mehrere Wochen blühenden Victoria jeweils an zwei aufeinander folgenden Nächten aufgehen: In der ersten Nacht blüht Victoria weiß, in der zweiten rosarot.
21juli 118

(Bild klicken grösser sehen)
 

Entdeckt wurde die Victoria vor 1816 von Thaddäus Haenke, dann 1832 von Eduard Friedrich Poeppig, einem in Plauen im Vogtland geborenen Botaniker. Ihren Namen erhielt sie erst fünf Jahre später, als Sir Robert Schomburgk im Auftrag der Königlich Geographischen Gesellschaft von London in Guayana die Seerose ein weiteres Mal entdeckte und sie – zu Ehren der britischen Königin Victoria (1819–1901) – Nymphaea victoria nannte. John Lindley beschrieb sie dann gültig als Victoria regia.