wenn das so weiter geht…

..werden diese Tiere bald ganz aussterben 😦

TT, Hongkong – 4:e Jan, 2013 (heute) 11:28

Wieder eine große Beschlagnahmungen von Elfenbein in Hong Kong
Diese große Beschlagnahmungen von Elfenbein, im Wert von rund 9,1 Millionen SEK, wurde vom Customs/Zoll in Hong Kong gemacht. Die 779 Stoßzähne wurden in einer Fracht von Bausteinen auf dem Weg von Kenia versteckt. Es ist die dritte große Beschlagnahme von Elfenbein in Hong Kong in weniger als drei Monaten.

Diese kriminelle Jagt auf afrikanischen Nashörner und Elefanten, ist in den letzten Jahren gestiegen, welche sich durch die gestiegene Nachfrage im Nahen Osten und Asien, wo die Stoßzähne und Hörner, die als Zutaten in der traditionellen Medizin verwendet werden angestiegen ist. Hong Kong Behörden verraten nicht, wohin die Ladung auf dem Weg war.

Cool bleiben, abhängen und Energie sparen

(das fand ich interessant  😉

Das unterschätzte Tier

Sie können ihren Stoffwechsel drosseln, mit wenig Nahrung auskommen und fressen im Notfall sogar Fäkalien. Faultiere gelten zu Unrecht als Schlafmützen.

Eigentlich ist es eine gemeine Unterstellung: Faul sei das Faultier, sagt man. Und tatsächlich hängt es im wahrsten Wortsinn am liebsten in Bäumen rum. Es bewegt sich im Zeitlupentempo, und – zumindest in Gefangenschaft – schläft es knapp 16 Stunden am Tag. Da schnarcht ihm nur der Koala noch etwas vor: Der pennt rund 20 Stunden, heißt aber trotzdem nicht „Faulbär.“
FaulkTPanamcats Zu allem Überfluss schimmert das Faultierfell modrig-grün, als ob es vor lauter Abhängen bereits Moos angesetzt hätte. Die Farbe stammt von winzigen Algen, die vom feuchtwarmen Klima im Pelz profitieren. Das Faultier nutzt umgekehrt den Grünschimmer zur Tarnung. Ein weiteres Extra der Haarpracht: Der Scheitel verläuft nicht wie bei anderen Säugetieren am Rücken, sondern am Bauch. So läuft Regenwasser gut ab – perfekt für ein Leben in Umkehrposition.

Die langsame Lebensweise ist aber keinem ausgeprägten Hang zum Faulenzertum geschuldet, sondern ein cleveres Energiesparkonzept. Die Tiere ernähren sich fast ausschließlich von Blättern, die zwar immer greifbar sind, dafür aber wenig Nährstoffe liefern. Ein Faultier kann also gar nicht dynamisch durch die Baumkronen turnen, wie beispielsweise ein Affe, der schmackhafte, Energie liefernde Früchte mampft, dafür allerdings auch weit umherziehen muss.

  • Zwei oder drei Finger
  • Vorfahren der Faultiere

Faultiere leben in Mittel- und Südamerika und bilden eine Unterordnung der Nebengelenktiere (Xenarthra), zu denen auch Ameisenbären und Gürteltiere zählen. Sie unterteilen sich in zwei Familien: Dreifingerfaultiere (Bradypodidae) und Zweifingerfaultiere (Megalonychidae) mit jeweils drei beziehungsweise zwei Arten.

Zu unterscheiden sind sie – der Name sagt es – an der Anzahl ihrer Finger, hakenförmige Klauen, mit denen sie sich am Ast ihrer Wahl einhängen. An den hinteren Extremitäten besitzen alle Faultierarten jeweils drei solcher Hakenzehen. Im Zoo sind übrigens ausschließlich Zweifingerfaultiere zu bewundern. Nur sie lassen sich in Gefangenschaft halten.

Zum Energiesparplan gehört auch eine niedrige Stoffwechselrate.
Bis zu einer Woche verdauen Faultiere, um nur ja alles Verwertbare aus ihrer Nahrung zu ziehen. Dafür sind sie mit einem dreikammrigen Magen ausgestattet. Zudem verschwenden sie wenig Energie fürs Heizen: Kühlt die Umgebung ab, so sinkt auch ihre Körpertemperatur um bis zu acht Grad Celsius. Für ein eigentlich gleichwarmes Säugetier sind das extreme Schwankungen. Nach kalten Nächten müssen sich Faultiere erst einmal in die Sonne hängen, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, ähnlich wie es die wechselwarmen Reptilien machen.

Eine wirklich skurrile Nachricht aus der Welt der Faultiere hatten Forscher vom Deutschen Primatenzentrum im Januar 2011 zu berichten: Sie beobachteten Zweizehenfaultiere im peruanischen Regenwald dabei, wie sie aus Latrinen die Fäkalien von Menschen fraßen. Ja, diese Tiere zahlen einen hohen Preis bei dem Versuch, ohne großen Körpereinsatz an möglichst viele Nährstoffe zu kommen.