Insel – Öja-Landsort (Teil 3)

Wie ich schon schrieb, sah ich etwas in der Ferne..und dachte…oh nein..das darf nicht wahr sein..Ich hab doch teilweise deshalb diesen Insel-Ausflug nach – Landsort (Öja) – gemacht…Nein natürlich nicht nur deshalb, aber ich wollte doch unbedingt dieses „Gebäude“ aus der Nähe sehen. Also krakselte ich weiter hoch und kam immer näher..Und was musste ich sehen..er war komplett eingepackt, und das schon seit Juni.
ja und dann war ich ganz oben dort wo der Leuchtturm steht..ein wenig enttäuscht war ich schon, aber die Insel gibt es ja auch nächstes Jahr. Also muss ich nochmal hin 🙂 Nach Berechnung soll die Restaurierung am 30.Sept 2012 fertig sein.
Die letzte Renovierung war Mitte 1980. Der Leuchtturm – Landsort ist der älteste immer noch genutzte Leuchtturm Schwedens. Er wurde von dem Holländischen Kaufmann Johan van der Hagen 1658 in Auftrag gegeben und gebaut. Er strahlt sein Signal in einer Höhe von 44,5 m ü.N.N. ab. Im Felssockel des Leuchtturmes befinden sich mittlerweile gesperrte Anlagen der Schwedischen Marine, die u.a. zur U-Bootbekämpfung dienten.

1840 wurde der Turm umgebaut und bekam eine Laterne mit RovÖllampen und Spiegeln. Bis zum Jahr 1840 war der Leuchtturm im Privatbesitz, danach übernahm ihn die Krone.
Die jetzige konische Spitze wurde 1870 gebaut, als die Spiegel durch Fresnel-Linsen ersetzt wurden und mit Urwerk versehen.. 1887 wurden die Öllampe mit einer Petroleumlampe ersetzt und 1907 gegen eine sogenannte „Luxlampa“ ersetzt (eine Art hocheffiziente Kerosin Lampe Leuchte Lampe von der Firma Lux auf Lilla Essingen hergestellt). 1938 wurde der Leuchtturm elektrifiziert und erhielt seine jetzige Optik.

Der letzte Leuchtturmwärter beendete seine Tätigkeit im Jahre 1963, der Leuchtturm ist jetzt vollständig automatisiert.

So sah er aus bevor er eingepackt wurde 🙂  (dieses Foto ist nicht von mir) ..fast direkt daneben stand dieses Kunstwerk. Ich weiss nicht was es darstellt. Ich hatte leider auch keine Zeit nach einem Schild zu suchen, es reichte nur für ein Foto. Dann musste ich zurück zum Hafen.
auf dem Weg zurück konnte ich das Meer in Ruhe auf beiden Seiten anschaun und geniessen.


die Sonne verschwand auch langsam am Horizont.

unten im Hafen angekommen, war keine Menschenseele zu sehen..Und es war inzwischen doch recht kühl geworden. Nur dieses riessen Gestein auf beiden Seiten des kleinen Hafens und das Schiff völlig lehr..Die Zeit der Abfahrt näherte sich, aber immer noch niemand zu sehen..
..langsam wurde mir bissel mulmig..ich konnte ja nicht dort übernachten, hatte keine Schlafmöglichkeit bestellt..wärend ich grübelte kam der „Kapitän“ auf seinem Fahrrad.
Ich riefe  „bin ich froh sie zu sehen„..Er lachte nur..keine Bange „Flicka“ hier geht es nach Fahrplan 🙂 Dann kam auch der andere (denn es müssen zwei sein). Und meine Wenigkeit hatte das Schiff für sich alleine, keiner fuhr zurück auser mir..Es war ein „aufregender“ und sehr spannender Ausflug aber sehr schön. Ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen mit mir diese Insel zu besuchen.

..Ende des Teil 3 – Das wars zu diesen Inselausflug nach -Landsort-

und hier kann man nachlesen
=> mein Plan
=> Insel Grinda
=> Insel Öja-Landsort (Teil 1)
=> Insel Öja-Landsort (Teil 2)

Macht hoch die Tür (Nr 9)

Und wieder ist Donnerstag und damit ist Kalle’s Idee der Türendonnerstag aktuell.

Und diesmal nehme ich euch mit nach Helsinki für die Nr 9.

Es sind drei Türen nebeneinander. Aber nur die mittlere hat das Wappen oben. Das Haus der Stände, entworfen vom Architekten Karl Gustav Nyström, befindet sich am Senatsplatz in Helsinki.
Symbolische Bronzefiguren: Die Haus-Fassade verschönert durch eine Tympanon und Säulen, die an griechische Tempel erinnert werden. Im Gavelfält sieht man die vom Bildhauer Emil Wikströms allegorische bronze Figuren, die Centralgestalt,  Zar Alexander I – der Stadfästande die finnischen Gesetze und Rechte. Es wurde 1903 fertiggestellt.

Das Haus der Stände (Säätytalo in Finnisch, Schwedisch Ständerhuset) ist ein historisches Gebäude in Helsinki, Finnland. 1891, als es gebaut wurde, beherbergte es die drei commoner Stände der vier Stände (Adel, Priester, Bürger und Bauern) des Reichs von Finnland. Die Ländereien wurden durch die Stiftung das Einkammerparlament von Finnland bei der Parlamentsreform 1906 abgelöst. Das Parlament ließ sich räumlich anderswo nieder.
Die Diet von Finnland (Finnisch Suomen Maapäivät, später Valtiopäivät; Schwedisch Finlands Lantdagar), war die gesetzgebende Versammlung der Großherzogtums Finnland von 1809 bis 1906 und der Empfänger der Befugnisse der schwedischen Reichstag der Stände.

Die Staatssekretariat Kanzlei übernahm die Verwaltung des Ständehauses im Jahr 1978. Eine gründliche Renovierung des Gebäudes begann 1988. Das innere wurde Ende 1991 und das äußere 1993 fertig.