21.4.- Kultur Natt (Teil I)

Ich wollte euch ja ein wenig von dieser Nacht erzählen. Das Wetter war mir hold, kein Regen. Bissel kühl aber nicht so das man erfror.
Wie ich schon sagte waren alle Museen und vieles andere offen und gratis. Da es ja über die ganze Stadt verbreitet war, war nicht dran zu denken alles zu sehen. Ich hatte mich darauf eingestellt ,vorerst Stadshuset und das Schloss (Stadtschloss) von innen zu sehen. Ich war zwar schon mal in beiden, aber da konnte ich nicht fotografieren. Da Stadshuset sonst nur mit Guide innen zu besichtigen ist, war diese Gelegenheit es alleine zu tun wunderbar. Es durfte fast überall fotografiert werden, bis auf ein paar Räume.
Im Stadshuset wollte ich versuchen auf den Turm (der Turm ist 106 Meter hoch) hochzukommen um diese fantastische Aussicht zu sehen und vor allen zu fotografieren. Da ich aber Probleme mit Höhe habe, und man diese Treppen hochsteigen muss, war ich schon vorbereitet das das eventuell nicht klappen würde.

Also war ich nicht sehr enttäuscht, als ich diese Warteschlange sah entschloss ich mich da nicht einzureihen und zu sonst wie lange warten. Dort weht auch immer ein kühler Wind, da es direkt am Wasser liegt. Es werden immer nur 30 Personen raufgelassen (aus Sicherheitsgründen).

Also hab ich mich in die andere Wartereihe gestellt die sympatisch kurz war. Als geöffnet wurde kam ich sofort rein und konnte anfangen die Räumlichkeiten zu besichtigen. (Falls jemand das nicht weiss, ist dort im Dezember immer das Nobelbankett). Als erstes ging ich in die „Blå hallen“ (blaue Halle) Die ist zwar nicht sehr blau, aber beim Nobelbankett sind immer die blauen Lichter an.
Zur Ausgestaltung und Einrichtung des Rathauses wurden zahlreiche Künstler engagiert. An der Ausgestaltung arbeiteten u. a. die Maler Axel Törneman, Einar Forseth und Prinz Eugen, die Möbeldesigner Ernst Spolén, Melchior Wernstedt und Carl Malmsten und die Textilkünstlerin Maja Sjöström. Stadshusets grösster Bankettsaal ist Blå hallen.

In Blå hallen befindet sich Skandinaviens grösste Orgel mit cirka 10 000 Pipen und 135 Stimmen. Die Orgel habe ich leider nicht fotografiert.
Dann bin ich natürlich die Treppe hoch zum Goldene Saal (Gyllene salen) mit den von Puhl & Wagner ausgeführten Gold-Mosaiken nach den Entwürfen von Einar Forseth.

Hier im „Gyllene salen“ wird nach dem Nobel Mittagessen in der „Blå halle“ getanzt. Die Wände des Gyllenen Saals sind mit cirka 18,6 Millionen Mosaiksteinen aus Glas und Gold geschmückt. Das Mosaik sind Bilder (Porträt’s) von Personen und Geschehen aus der schwedischen History im bysantinisch inspiriertem Stil. Die Fondwand wird von der Mälardrottningen (Mälarkönigin) dominiert, welche symbolisiert Stockholm „hyllad av Österland och Västerland“.

(Bilder klicken grösser sehen)

(Schreibfehler können behalten werden..*schmunzel)

Forts. Teil 2 folgt…

KINO KINO – neugierige Frage (10)

..es ist zwar fast schon wieder Donnerstag und eine neue Frage..aber ich möchte dennoch die vorige Frage bzw Antwort posten 🙂

Kerstin’s neue Frage „KINO KINO?“ will Kerstin  von uns wissen. Die Frage besteht eigentlich aus drei Fragen. Nähmlich– Bist Du ein Kinogänger?
Was war der allererste Film den Du in einem Kino gesehen hast?
Und gibt es einen Film den Du sogar mehrfach im Kino angeschaut hast?

Oh ja ich gehe gerne ins Kino. Zähle mich absolut zu Kinogängern 🙂 Poppkorn etc im Kino mag ich nicht.  Ja ich weiss viele von euch finden es fehlt etwas wenn ihr kein Poppkorn mit habt.  Mich stört das, auserdem mag ich den Geruch nicht.  Zum Glück ist es hier nicht so schlimm. Kann aber auch daran liegen das wir nunmehr nicht die spät Vorstellungen besuchen sondern eher die Nachmittags oder frühen Abend Vorstellungen. Da ist es angenehmer.

Den ersten Film den ich gesehen habe, weiss ich leider den Titel nicht mehr. Es ist schon sooooo lange her. Ich war wohl ca 12 Jahre als ich mit meinen kleinen Bruder das erstemal ins Kino gehen durfte. Ich glaube es war irgendein Märchen. Wir gingen ins  – U.T. – in Leipzig. Das – U.T. Connewitz – ist/war das älteste noch erhaltene Lichtspieltheater Leipzigs und eines der ältesten Deutschlands. Die erste Filmvorführung fand im Jahr 1912 statt. Da habe ich natürlich noch nicht gelebt. Ich wollte nur sagen wie alt dieses Kino schon ist. Es sieht heute dementsprechen aus von Ausen.  Auch als Luftschutzkeller sollen diese Räume in den letzten Kriegsjahren gedient haben. In den 1970er Jahren war es eingebunden in die Filmtheaterbetriebe der Stadt Leipzig und führte den Namen „Filmtheater Connewitz“.  In den späten 80’er fanden im Gebäude Underground-Konzerte mit Bands der damaligen DDR-Punkszene statt.
Am 11. August 1992 schloß sich dann der Vorhang im Kino zum letzten Mal; seitdem stand der Saal leer. Durch Initiative der Interessen-gemeinschaft Connewitz und der Beräumung des Kinos von Sperrmüll durch das „Jugendhaus e.V.“ konnten „Baustellen“-Besucher zum Straßenfest 2001 das Filmtheater erstmals wieder besichtigen und erste Nutzungsüberlegungen angestellt werden.
All das zwischen ca 1960 bis heute, kenne ich nur aus Berichten. Zu der Zeit war ich schon in Schweden.

Meine Lieblings Filme die ich im Kino gesehen habe, (und später dann noch mal im TV), hach das sind so viele wärend der Jahre aber hier einige die mir besonders gefallen haben und mir gerade einfallen. Ich kenne aber nur die Original Titel weil hier nichts Syncro, sondern nur in Original Sprache gezeigt werden.

Gone with the Wind (Victor Fleming)
Casablanca (Michael Curtiz)
The African Queen (John Huston)
The King and I (Walter Lang /Deborah Kerr, Yul Brynner)
The Bridge on the River Kwai (David Lean)
Ben-Hur (William Wyler)
My Fair Lady (George Cukor)
The Sound of Music (Robert Wise)
Doctor Zhivago (David Lean)
Cabaret (Bob Fosse)
Kramer vs. Kramer (Robert Benton)
Gandhi (Richard Attenborough)
Rain Man (Barry Levinson)
Dances with Wolves (Kevin Costner)
Forrest Gump (Robert Zemeckis)
Brokeback Mountain (Ang Lee)
JFK (Oliver Stone)
Dirty Dancing (Emile Ardolino/Patrick Swayze/Jennifer Grey )
The Queen (Stephen Frears)
The Social Network (David Fincher)
Die James Bond (oo7) Filme hab ich natürlich auch alles gesehen 🙂

und von diesen Film war ich ganz besonders berührt..habe ihn schon mehrmals gesehen und sogar die Tickets vom April 2011 aufgehoben.
The King’s Speech(Dir.Tom Hooper) (Starring: Colin Firth /Geoffrey Rush/Helena Bonham Carter)

Klar habe ich zisch andere Filme wärend der Jahre gesehen auch viel deutsche und auch schwedische, französische, spanische etc…

Im TV schau ich auch Filme, aber fast nie DVD. ich gehe lieber ins Kino.

Scherz oder Schutz ? :)

..ich hab nicht schlecht gestaunt..*lach* als ich Samstag Abend aus dem HBF (Stockholms Central) kam, und das sah. Da hatte doch glatt jemand dem Freiherr Nils Ericson diese Kopfhörer aufgesetzt hat…*schmunzel*.  Als Schutz wäre das garnicht so abwegig in Anbetracht des City Bahn Bau’s. Er steht ja mitten im Lärm des Bau’s. Bissel respektslos isses es dennoch, aber witzig. Es würde mich nicht wundern wenn der Ohrenschutz ihm von einen der Bauarbeiter aufgesetzt wurde. 🙂

Nils Ericsson war der ältere Bruder von John Ericsson, einem Erfinder, der in England und in den USA wirkte.
Seit 1855 wirkte Nils Ericsson als Leitender Ingenieur der Eisenbahnbauten des Staates. Als bedeutender Ingenieur wurde er insbesondere bekannt durch den Bau des Trollhätte-Kanals zwischen 1837 und 1844, durch den großen Kanal zwischen dem Fluss Saimen in Finnland in den Finnischen Golf (1849-1856) und schließlich durch den Ausbau der schwedischen Eisenbahnen, die als sein Werk angesehen werden können.
Als er 1862 von der Leitung des Eisenbahnwesens zurücktrat, bewilligten ihm die Reichsstände eine lebenslängliche Pension von jährlich 15.000 Riksdalern. Bereits 1854 war er geadelt und 1860 in den Freiherrenstand erhoben worden.

GEO-ABC: XYZ

Hier nun die letzten Buchstaben „XYZ“ im Alphabet von mir zum Projekt.  Ich möchte keine Lücke im Alphabet haben, auch wenn ich zwei Tage zu spät bin,  mit den letzten Buchstaben. Macht nichts, denn es hat mir Freude gemacht. Bin ja sogar zu manchen Orten im Alphabet extra gefahren..*schmunzel*, weil mir das Projekt viel Freude gemacht hat. Und ich auch viel neues kennen gelernt habe.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei dir liebe Quizzy für deine Idee und Mühe bedanken. Wie gesagt es hat mir sehr viel Freude gemacht.


zum X :  da fiel mir nur Xanten in Nordrhein-Westfalen ein, aber dort war ich noch nicht und habe natürlich auch keine Fotos.


Beim Y fällt mir in erster Linie Ystad ein. Es ist schon etwas länger her seit ich dort war. Aber diese Stadt ist sehr interessant. Ystad (deutsch historisch: Ystadt, dänisch historisch: Ysted) ist eine Stadt in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen an der schwedischen Südküste. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
Das 1258 gegründete Kloster der Franziskaner (Gråbröder-klostret) St. Petri zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Schweden und beherbergt heute das Stadtmuseum.

In der Altstadt sind viele Fachwerk-häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert noch gut erhalten. z.B. Per „Hälsas gård„-Borgargård, handelsgård (ein Bürgerhaus, Handelshaus)

– „Brahehus„. Der Patricierfamilie gehörendes „Brahes hus“ liegt an der Kreuzung Stora Norregatan und Sladdergatan und wurde ca 1500 gebaut. Under dem späteren Teil des Mittelalters zählte die Familie als eine der mächtigsten in der Region. Auser diesen Stadthaus gehörten auch eine grosse Anzahl Gods und Schlösser dieser Familie.
Schräg gegenüber vom Brahe hus steht das reichgeschmückte „Änglahuset„, die ältesten Teile dieses Hauses stammen aus aus dem frühen 1500-tal.

Ales stenar (nein Stonehenge ist es nicht) in der schwedischen Gemeinde Ystad in Schonen (Skåne) ist mit 67 Metern Länge und 19 Metern Breite eine der größten erhaltenen Schiffs-setzungen in Skandinavien. Die Steine gelten als Reichsinteresse und sind eine vielbesuchte Attraktion. Die aus 59 Steinen bestehende Schiffssetzung liegt auf einem etwa 37 Meter hohen Hügel direkt an der Ostseeküste beim Ort Kåseberga im Süden Schonens. Die 0,5 bis 1,8 Tonnen schweren Steinesind in Form eines Schiffes angeordnet. Die etwa drei Meter hohen Stevensteine von Bug und Heck sind am größten, die Höhe der Steine nimmt von dort zur Mitte hin ab. Bei von Märta Strömberg geleiteten Ausgrabungen im Jahr 1997 wurden in der Anlage bearbeitete Feuersteine, Keramikscherben und eine Urne mit Fragmenten verbrannter Menschenknochen und Holzkohle gefunden, die mit der C14-Methode auf die Vendelzeit (circa 600 n. Chr.) datiert wurden, was auch vom Dekor der Urne bestätigt wird. Es wird angenommen, dass die gefundenen Objekte zeitgleich mit der Schiffssetzung sind.


zum Z: da fielen mir einige Orte ein. z.B. Zschopau.
Zschopau ist Kreisstadt im Erzgebirgskreis im Süden Sachsens. Wir sind da mal mehr oder weniger vorbei gefahren, als wir das Schloß Wildeck besuchen wollten. Leider konnten wir es zu dem Zeitpunkt nur von ausen besichtigen. Schloss Wildeck ist ein ehemaliges Jagdschloss in Zschopau.
History: Ursprung des Schlosses (und damit der Stadt Zschopau) ist eine Burg, die der Sicherung des Übergangs des „Alten Böhmischen Steiges“ über die Zschopau diente. Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht überliefert, vermutet wird, dass sie in der Burgbauphase von 1125 bis 1180 errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt erfolgte 1286, die Burg selbst wird 1299 erstmals genannt. Wahrscheinlich bestand die Burg ursprünglich nur aus einem Wehrturm, der dem heutigen „Dicken Heinrich“ entspricht, allerdings damals lediglich 20 m hoch war mit einem durch einen Mann zu verteidigenden Zugang in 14 Meter Höhe. Die Burg diente zum Schutz der von Halle und Leipzig kommenden Salzstraße über den Fluß Zschopau, welche dann über die damals dicht bewaldeten Höhen des Erzgebirge nach Böhmen und Prag führte.

ENDE von mir zum GEO ABC 🙂

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 2711divider.png.