KBKM – # 10

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt von Elke (Mainzauber) KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.

Ich war vor einigen Jahren in Bad Kissingen. Es war schön und interessant. Im Zusammenhang mit diesen Besuch habe ich diese Skulptur fotografiert. Ist schon „witzig“ wo die Schweden damals überall waren.
Mein Beitrag # 10 ist eine Skulptur eine Darstellung des „Peter Heil“ und steht am Eisenstädter Platz in Bad Kissingen.(die Skulptur ist vom Künstler Imre Varga aus dem Jahr 1997)
Historie:
Im Jahr 1611 wurde die im Wachsen begriffene Bevölkerung von der Pest heimgesucht; mit 284 Toten fiel ihr ein Drittel der Kissinger Bevölkerung zum Opfer. Weitere Opfer forderte der Dreißigjährige Krieg, so dass ein Verzeichnis der „Ganzen Bürgerschaft“ vom 28. Januar 1650 lediglich 110 Namen nennt. Nach dreijähriger schwedischer Zwischenregierung über das Hochstift Würzburg konnte die Situation durch die Rückkehr des Fürstbischofs Franz von Hatzfeld im Jahr 1634 vorübergehend entschärft werden. Dennoch standen die Schweden 1636 vor Kissingen und ließen sich nur durch eine Lösegeldzahlung von 3.000 Reichstalern von der Zerstörung der Stadt abbringen. Die Sage weiß zu berichten, dass ein weiterer schwedischer Angriff im Jahr 1643 erfolgreich abgewehrt werden konnte, als der Kissinger Bürger Peter Heil Bienenkörbe auf die Schweden abwarf. Die ausführliche Chronik des Pfarrers Melchior Beck besagt jedoch, dass ein Angriff der Schweden auf Kissingen erst im Jahr 1645 stattfand. Dem Heimatforscher Michael Stöger ist es gelungen, die Existenz eines Kissinger Bürgers namens Peter Heil nachzuweisen. Die Bienenschlacht als solche ist historisch jedoch nicht belegt.

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