GEO-ABC: K – wie Kosta

  Weiter gehts mit dem „K“ im Alphabet für Quizzys Projekt. Diesmal sind die Fotos nicht digital, sondern analog. Es ist lange her als wir dort waren. Die Qualität der Fotos ist nicht die allerbeste.

Die Geschichte wann Kosta 1742 begann, vor gerade in 269 Jahren.
Zwei von Karl XII:s Drabanten, geschätzt für ihre Initiativen in den Kriegen wurden jeden einen Landshövdingspost (wörtlich Landeshäuptlings Posten) verliehen, – dem einen in Växjö und – dem anderen in Kalmar.
Diese beiden gründeten – im Auftrag von König Fredrik I – im Jahre 1742 die Glashütte Kosta. Die Eröffnung geschah am 25. Juli dieses Jahr (1742). Der Platz für die neue Glashütte wurde der geographische Mittelpunkt die Städte. Es dort gab ausreichend Brennholz, um die Öfen damit in Gang zu halten. Die Produktion wärend der ersten 150 Jahren waren Fensterglas, Flaschen und Abendessensatzplatteen, Leuchter für die Kirchen Königshäuser. Die ersten Glasbläser waren eingewanderte Meister vom Deutschen Böhmen. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Formgebung in Kosta der Bläserarbeitskräften oder vom Kunden gegeben.  Bei Stockholmsausstellung 1897 wurde der Glasswork für seine Einförmlichkeit kritisiert, worauf der Gedanke kam, Designer zu engagieren.
Dies ist das Museum von „Gamla Kosta“ (alten Kosta).

Da wir so nah waren, sind wir auch hier vorbei gefahren und rüber zur Insel Öland.

Der Långe Jan (dt.: Langer Jan) ist ein Leuchtturm auf der Südspitze der schwedischen Ostseeinsel Öland. Er ist mit einer Höhe von 41,6 Metern der größte Leuchtturm Skandinaviens.
Der Leuchtturm entstand von 1784 bis 1785, andere Angaben weisen als Bauzeit die Jahre 1778 bis 1785 aus. Möglicherweise waren am Bau russische Kriegsgefangene beteiligt. Als Baumaterial wurde der Bauschutt der abgerissenen Sankt-Johannes-Kapelle genutzt. Die Kapelle befand sich etwas weiter nördlich. Das erste Licht des Turms war ein offenes Feuer. Einen ersten Farbanstrich, in Weiß, erhielt der Långe Jan im Jahr 1845. In diesem Jahr wurde auch eine modernere Laterne im Turm installiert. Einige Jahre später erhielt der Turm einen schwarzen Streifen. Diese Farbgestaltung wurde bis heute beibehalten.
Der Leuchtturm ist auch weiterhin in Betrieb, wenn auch die Beleuchtungs-anlage modernisiert wurde und heute ferngesteuert wird. Im Sommer ist der Turm für Besucher geöffnet.

Meine Wenigkeit und Schloss Borgholm – es liegt nahe der Stadt Borgholm auf der Westseite der schwedischen Insel Öland. Nach einem Brand im 19. Jahrhundert ist es heute nur noch als Ruine erhalten, aber noch immer eine der bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Schwedens.

Das Borgholmer Schloss ist aus einem Wehrturm des 12. Jahrhunderts entstanden und wurde mit seiner strategischen Bedeutung in den Kriegen der Schweden gegen die Dänen ständig erweitert.

Aus der ursprünglichen Burg entwickelte sich unter Johann III. in der Renaissance ein wehrhaftes Schloss mit mehreren Flügeln. Im 17. Jahrhundert gestaltete der Baumeister Nicodemus Tessin d. Ä. im Auftrag Karl X. Gustav das Schloss zu einer bedeutenden Barockanlage um. Die bis dahin zum Teil solitär stehenden Gebäudeteile wurden zu vier großen Flügeln ausgeweitet und unter ein gemeinsames mächtiges Dach gestellt, die Ecktürme mit kuppelartigen Hauben bedeckt. Diese Erweiterungen wurden jedoch nicht vollständig abgeschlossen, der Ost- und der Südflügel wurden zwar überdacht, aber nicht ausgebaut. Der Wehrturm wurde im Laufe der Umbauarbeiten abgetragen, im Inneren des Schlosshofs ist sein Grundriss in den Boden eingelassen. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts verlor das Schloss an Bedeutung.

Schöne Momente – V (W47)

für Katinka’s (Kurzbemerkt) Schöne Momente.

Hab mal wieder „gespielt“ oder so ähnlich. Macht Freude – so voller Farben. Passt doch zum Herbst 🙂


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Man tut nicht wohl,
sich allzulange im Abstrakten aufzuhalten.
Das Esoterische schadet nur,
indem es exoterisch zu werden trachtet.
Leben wird am besten durchs Lebendige belehrt.
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

Marodes Motiv 8 – nur noch Rost

  Die Nr 8. von Maroden oder hässlichen Motiven – zu >>Falks  Aktion >> ist gefragt. Ich finde solche Motive spannend. (manche haben auch Charme, aber nur manchmal)

in diesen Falle wohl nicht 🙂 Nein nein, es ist nichts mehr drin, nur noch Rost..*lach*. Früher wurden sie Nachts benutzt um nicht auf’s „Ute-Dass“ (Plumsklo), das ja immer drausen war gehen zu müssen. Oder falls man nicht auf dem Land wohnte, waren die Tois ja im Treppenhaus.

 Apropo das Foto ist nicht so alt, habe das Motiv im FreilichtMuseum-Skansen geknippselt.