Schmiedekunst – # 15

Nun sind wir bei Nr #15 des Projekt’s “Schmiedekunst”,von Elke (mainzauber) und Brigitte (Blechi).
Schlösser, Gitter & Verzierungen werden gezeigt – tatsächlich geschmiedet oder auch aus Guß, sowohl neu als auch antik – alles ist möglich.

Diesmal hab ich im Norden von Mallorca, als ich letztes mal dort war diese Fotos schossen.

Kurze Geschichte: Sóller [ˈsoʎə] ist eine der 53 Gemeinden der spanischen Baleareninsel Mallorca. Das Gemeindegebiet liegt in der Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 43 km² und grenzt im Talkessel an die Gemeinde Fornalutx an. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf der Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt.
Die ältesten Funde im Gebiet von Sóller wurden in der Höhle San Matja gemacht. Es handelt sich dabei um die 7000 Jahre alten Knochen des von mesolithischen Jägern erlegten, inzwischen ausgestorbenen Ziegenart Myotragus balearicus. Von der neolithischen Einwanderung, die um 3000 v. Chr. einsetzt war die Gebirgsregion nur am Rande betroffen.
Sóller – im Tal des Goldes – auf einer Insel, die außer bescheidenen Braunkohlevorkommen keine Bodenschätze birgt. Doch selbst das Gold, das die Mauren Sulliar nannten, kommt aus dem Boden und gab dem Ort seinen Namen. Damit sind aber nicht die weitläufigen Orangenplantagen von Sóller gemeint: Das Gold der Mauren war flüssig und stammte aus den Olivenhainen, die Sóller zur Zeit ihrer Herrschaft umgab. Ein „Tal des Goldes“ ist die Gegend um Sóller mit seinen enormen Gärten hort geblieben.


Die Fenster der Banco de Sóller. Die modernistische Fassade der Banco de Sóller, dem Bankgebäude direkt neben der Kirche, wurde 1889 ebenfalls von Joan Rubió i Bellver entworfen. Das Stadtbild wird von Patrizierhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Im ethnologischen Museum der Stadt, der Casal de Cultura (1740) in der Calle Sa Mar, kann man traditionelle Einrichtungsgegenstände, Kleidung, Handwerkszeug, Instrumente, archäologische Funde, Gemälde der dauernden Ausstellung – u. a. einen Picasso – sowie wechselnde Ausstellungen besichtigen.
Am Bahnhof von Sóller, 1911–1912 aus dem Can Mayol von 1606 umgebaut, erinnert eine Gedenktafel an Jeroni Estades, den Initiator der Sóller-Bahn. Seit kurzem werden in den renovierten Innenräumen des Bahnhofs Werke von Joan Miró, dessen Mutter aus Sòller stammte, und Pablo Picasso ausgestellt. Fotos, die beide Künstler gemeinsam zeigen, schmücken die ehemalige Wartehalle.


22 Kommentare zu „Schmiedekunst – # 15

  1. Wow, sooo eine lange Geschichte.
    Und Olivenöl als Gold zu bezeichnen ist ja auch ok. Denn es sieht ja wirklich golden aus. Das Haus mit den beiden Balkonen über Eck ist ja toll.
    Bei den Gittern sind je jede Menge Herzen 😉
    Wunderschöne, filigrane Gitter, die gefallen mir sehr, liebste Elke ♥

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    1. @minibares
      Jo wollte es erst kürzen, aber irgendwie wäre dann die Info unvollständig.
      Ich fand es auch eine gute Bezeichnung…das Olivenöl = fliessendes Gold.

      Solche wunderbare Gebäude sind oft Banken (wie in diesen Falle auch)
      Hach jetzt wo du es sagst..das habe ich garnicht wahrgenommen das es alles Herzen sind 🙂

      Bin gerade aus der Stadt zurück, war heut kalter Wind trotz Sonne.
      Liebste♥ Grüsse zu dir..

      Of Topic..
      Und als ich meinen Blogg eben las war dieser A…..mit einer neuen IP hier.. ich frage mich ob die Personen
      das wissen das der in ihren Namen postet..ich bin ja ne friedliche Natur aber manchmal ……

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  2. Ich nochmal: Den 14. Beitrag von dir habe ich mir gerade angeschaut, den muss ich tatsächlich übersehen haben. Dabei sind diese Türen (sind es Türen?) wirklich sehr schön. Tut mir leid, ist mir durch die Lappen gegangen.
    Lieben Gruß
    Elke (Mainzauber)

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    1. @Elke
      So etwas kann ja mal passieren..Ich hatte es (wenn auch einige Tage später bei dir under der 14 commentiert..
      das es On war..
      Ja es sind Türen die nicht zugemacht werden..aber noch dort sind, ich vermute weil so noch so gut erhalten sind..
      und eben zu diesen Haus gehören..
      Liebe Grüsse..

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  3. Ein imponierender Bau und ein fantastisches Gitter. Spanien selbst dürfte sicher auch eine Fundgrube für Ziergitter etc. sein. Wenn ich nur an die Mauren und an Andalusien denken (wo ich leider noch nicht war). Danke für’s Mitmachen und Zeigen –
    Elke (Mainzauber)

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    1. @Elke
      Ja das vermute ich auch liebe Elke
      das Spanien eine Fundgrube ist..Aber leider hab ich wenig Schmiede in Spanien fotografiert..
      Ich werde aber mal weiter bissel im Arkiv suchen..
      Immer gerne es macht Freude…
      Liebe Grüsse..

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