Hilfeeee ein Renntier…

..ist los im Laden:) Diesmal kein Elch *g*. Als ich Gestern einkaufen war stand dieses Renntier im Laden. Das ist ein echtes in normal Grösse. Ist ja nicht jeden Tag das, sich so ein Tier im Laden befindet. Anlass war Reklame für ein besonderes Brot aus Lappland. Im ersten Moment ist man ja bissel perplex, aber ich habe immer meine kleine Cam dabei, also raus mit ihr und shoot..*lach* Ich war nicht die einzige, die knippselten.


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schickes Hütchen…

..ist doch nett dieses Hüt’chen mit „fast“ Schillerlocken und einer Hutnadel
in Form eines Käfers 😉

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Von Bärentatzen, Eselsohren und Strubbelköpfen

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Pilze oft recht kurios klingende Namen haben? So wurden manche Pilze nach den Standorten oder Substraten benannt, auf denen sie wachsen, wie Ackerling, Birkenröhrling, Stadt-, Wald- oder Wiesenegerling, Kiefern- oder Fichtenreizker, Dünenstinkmorchel, Heideschleimfuß, Kuhfladenträuschling, Moorröhrling, Nadelholzhäubling, Pappelschüppling, Stemmooshäubling, Ulmenrasling. Aber auch besondere Farben, Formen oder andere Charakteristika liegen manchmal der Namensgebung zugrunde, wie bei Bärentatze, Gallenröhrling, Butterpilz, Erdlederpilz, Marzipanfälbling, Glockenmorchel, Goldfellschüppling. Chromgelber Graustieltäubling, Totentrompete, Knoblauchpilz, Lila Dickfuß, Rußkopf, Samthäubchen, Gelbgestiefelter Schleimkopf, Camembert-Täubling.
Und dann gibt es Pilze, deren Namen schon so „giftig“ klingen, dass sie regelrecht abschreckend wirken (Bauchwehkoralle, Gifthautkopf, Giftschirmling, Hexenpilz, Satanspilz, Speiteufel). Jedoch lässt sich keinesfalls vom Namen einfach auf Giftigkeit respektive auf Ungiftigkeit schließen, wie der Hexenpilz zeigt!
Lustige Vergleiche gibt es bei Pilznamen natürlich auch. Wie finden Sie Bischofsmütze, Bocksdickfuß, Dungkahlkopf, Eselsohr, Fette Henne, Gallertiger Zitterzahn, Gurkenschnitzling, Haarzunge, Herkuleskeule, Hundsrute, Blauer Klumpfuß, Schneckenförmiger Öhrling, Ohrlöffel, Plisseeröcken, Säufernase, Schafeuter, Strubbelkopf oder Stummelfuß?
Die Frau von Carl von Linné fand für einen Pilz, den ihr Mann nach Hause brachte, einen etwas „unanständigen“, aber treffenden Vergleich. Sie sagte zur Stinkmorchel, sie sehe aus wie ein „schamloses, männliches Glied“. Linné taufte ihn in seiner Systematik „Phallus impudicus“. Wie schön, wenn bei aller Wissenschaftlichkeit der Humor nicht verloren geht!
Quelle:Aus: „Pilze“, Verlag für die Frau Leipzig 1985


Pilze sammle ich nie weil ich mich nicht auskenne. Dafür war meine SchwiMa zuständig. Aber als Foto Motiv mag ich sie.