…mir fiel plötzlich etwas ein…

… als ich diese schöne Uhr aus Bordeaux bei ihr sah 🙂
Siehe da, ich hatte die Kiste immer noch und der Inhalt war auch noch drin bzw die Flasche noch nicht geöffnet.Die Gläser auch unversehrt. Also ein 10 Jahre alter „Roter“ von einem Weingut in der Nähe von Bordeaux in France. Wie kam ich zu dieser Kiste ? Als ich noch in meinen Jobb tätig war, bin ich des öfteren auf internationalen Tagungen in ganz Europa gewesen, das gehörte zu meinen Jobb. Bei einer internationalen UIC (Union International des Chemins de fer) Tagung im April 1994 die in dem Jahr in Bordeaux statt fand, waren die Teilnehmer an einem Abend vom Gastgeber (der SNCF(Société Nationale des Chemins de fer français) auf ein Weingut eingeladen. Und zum Abschied und zu unser aller Überraschung bekamen wir jeder eine Kiste mit Inhalt. Und die Flasche war mit dem jeweiligen Namen bedruckt.(siehe Pfeil auf der Collage) Eine sehr persönliche Geste oder findet ihr nicht ?.. Voilà…


AAPzM:„..Sauer macht lustig..“ (S)

Heute ist ja schon der nächste Buchstabe das „T“ dran,aber ich reiche das „S“
dennoch nach.

die 19. Aussage lautet:„..Sauer macht lustig…“ diesmal ist die Aussage von Roter Rabe Lilo Und für das immer wieder nette Projekt der lieben Frau Paradalis.


…Gestern habe ich diese sauren gesehen, sie erinnerten mich an das „S“ und sie winkten mir zu und riefen „siehst du uns“ 🙂 also konnte ich garnicht anders als sie zu knippseln. Der Tag war so schön, und lustig und überhaupt…Auserdem wollte ich nicht schon wieder einen Buchstaben überspringen. Deshalb eben auch Citrone, zumal sie sich förmlich anboten….*lach

GEO-ABC: B – wie Bornholm

Nun sind wir beim „B“ von Quizzys Geographie-ABC. Von den Teilnehmern werden zweimal monatlich (Im 2-wöchigen Rhythmus) verschiedene Orte dieser Welt in alphabetischer Reihenfolge präsentiert. Was gezeigt wird, ist uns überlassen. Einzige Einschränkung: selbst fotografierte Bilder sollen es sein und der Ort/Berg/Fluss muss auf der Landkarte zu finden sein.
Es ist zwar schon sehr lange her das ich auf Bornholm war. Aber einige Fotos hab ich.
Bornholm (Bornholms äldester Name, Burgundarholm) ist zusammen mit sechs unbewohnten kleinen Nebeninseln (insgesamt 11 Hektar) die östlichste Insel und Gemeinde Dänemarks. Die Ostseeinsel liegt zwischen dem schwedischen Schonen und der polnischen Woiwodschaft Westpommern, etwa 150 Kilometer südöstlich von Kopenhagen und 80 Kilometer nordöstlich von Rügen. Die Südküste Schwedens ist etwa 40 Kilometer entfernt.
Die ersten schriftlichen Quellen um 890 berichten von Bornholm als Königreich, das allerdings schon um 961/985 vom dänischen König Harald Blauzahn erobert wurde.

Die skandinavischen Rundkirchen sind sakrale Zentralbauten (Rundkirchen), die man in Dänemark, Schweden und in Norwegen findet.


Die Kirche von Østerlars ist eine Rundkirche in Østerlars (auf Bornholm). Sie ist Laurentius von Rom geweiht. Die Kirche entstand um 1150.

Die Bornholmer Rundkirchen haben einen Mittelpfeiler und eine sehr starke Außenmauer. Die Rundkirchen dienten zur Verteidigung und zum Schutz vor Überfällen. Sie werden auch als Wehrkirchen bezeichnet. Die Nylars Rundkirche wurde mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Der Mittelpfeiler in der Nylars Rundkirche ist mit Fresken aus dem 13. Jahrhundert geschmückt. Im innern hat die Rundkirche einen Durchmesser von 11 Metern.

Frühe Neuzeit:
1525 verpfändete der König die Insel an die Hansestadt Lübeck, um Schulden zu begleichen. Die Bornholmer Bevölkerung hatte unter Steuern, Abgaben und Zwangsarbeit schwer zu leiden. 1535 scheiterte ein Aufstand, die Insel kam wieder als Lehen zu Dänemark und wurde von einem Lübecker Beamten als Vogt und dänischem Lehnsmann verwaltet. Die Verpfändung Bornholms an Lübeck endete 1576. Zwischen 1643 und 1658 wurde die Insel im Krieg mehrmals von den Schweden besetzt. Die Bevölkerung setzte der schwedischen Herrschaft 1658 jedoch selbst ein Ende. Unter Führung von Jens Kofoed befreite sich die Insel selbst. Bornholm kam, mit zahlreichen Privilegien ausgestattet, endgültig zu Dänemark.
Zweiter Weltkrieg:
Am 10. April 1940 wurde Bornholm wie ganz Dänemark von deutschen Truppen besetzt. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs war Bornholm Umschlagplatz für Flüchtlinge, die von Kopenhagen auf die Insel geschleust wurden, hier von Widerständlern und Bauern versteckt wurden und wenig später ins neutrale Schweden gelangten. Auf umgekehrtem Wege wurden Waffen an die Widerstandsbewegung nach Kopenhagen geschmuggelt.
Als die dänische Regierung 1943 Streik- und Versammlungsverbote der Besatzungsmacht ablehnte und das Kabinett daraufhin aufgelöst wurde, eskalierte die Lage auch auf Bornholm. Etwa 500 Juden gelang am 11. Oktober 1943 unter Mithilfe des deutschen Gesandten Georg Ferdinand Duckwitz von Bornholm aus die Flucht, bevor wenige Monate später die Gestapo nach Bornholm kam. Bis zum Kriegsende kam es daraufhin zu Repressalien gegen die Bornholmer Bevölkerung und Verhaftungen von Fluchthelfern sowie Bauern, die Widerständler oder Juden auf ihren Höfen versteckt hatten.

Nach der Kapitulation der deutschen Truppen in Nordwestdeutschland und Dänemark am 4. Mai 1945 erhielt der Bornholmer Wehrmachtskommandant, Kapitän zur See Gerhard von Kamptz, am 6. Mai eine Kapitulationsaufforderung vom Befehlshaber der sowjetischen Streitkräfte in Vorpommern. Kamptz wies die Aufforderung zurück, da die Kapitulation seiner Auffassung nach nur gegenüber den Westmächten galt, und ließ am 7. Mai (dem Tag der deutschen Gesamtkapitulation) auf sowjetische Aufklärungsflugzeuge schießen. Daraufhin wurden die Städte Rønne und Nexø von der sowjetischen Luftwaffe mehrfach bombardiert und zum größten Teil zerstört.
Nachdem zwischenzeitlich die Nachricht von der Gesamtkapitulation auf Bornholm eingetroffen war, ordnete General der Artillerie Rolf Wuthmann, der am 6. Mai mit den Resten des IX. Armeekorps aus Ostpreußen auf die Insel evakuiert worden war, die Einstellung des Widerstandes an und übergab Bornholm am 9. Mai einem sowjetischen Vorauskommando in Stärke von 110 Mann. Die erheblichen Sachschäden wurden in den Folgejahren auch mit schwedischer Hilfe beseitigt.
Am 5. April 1946 zogen die sowjetischen Truppen ab.