GEO-ABC: A – wie Arboga

Endlich hier nun meine „A“, bevor es Zeit für’s „B“ ist 😀

Am 7.Mai hat Quizzys Geographie-ABC begonnen, in dem von den Teilnehmern zweimal monatlich (Im 2-wöchigen Rhythmus) verschiedene Orte dieser Welt in alphabetischer Reihenfolge präsentiert werden. Was gezeigt wird, ist uns überlassen. Einzige Einschränkung: selbst fotografierte Bilder sollen es sein und der Ort/Berg/Fluss muss auf der Landkarte zu finden sein.
Da ich keine passenden Fotos für in Frage kommenenden Ort hatte, entschloss ich mich in eine A-Stadt hier in Schweden per Zug zu fahren und neue Fotos zu schiessen.

Die Stadt heisst Arboga.Sie liegt nur 1,5 Stunde mit der Bahn von Stockholm entfernt.Ich war nur in der Altstadt Arbogas – Sturestaden. „Sture“ ist ein Adelsgeschlecht aus dem Mittelalter, inzwischen ausgetorben. Arboga (deutsch veraltet: Arbogen) ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland. Der Name des Ortes ist erstmals 1286 als Arbugæ belegt und beinhaltet eine altschwedische Bezeichnung für Flussbiegung, an der die Stadt liegt.

Die Sankt Nicolai kyrka (Kirche)
wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Das wertvollste ist der Altarschrank, der Anfang des 16. Jahrhundert in Lübeck hergestellt wurde.Das Taufbecken(siehe Album) der Sankt Nicolai kyrka (Kirche) ist ebenfalls aus dem 12.Jahrhundert

> Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, doch eine Siedlung gab es hier schon lange vorher. 1435 fand in Arboga ein Treffen der schwedischen Standesgruppen statt, das heute allgemein als erster schwedischer Reichstag angesehen wird.

Bei diesem Treffen wurde der Bergmann Engelbrekt Engelbrektsson zum Rikshövitsman gewählt, was die militärische Entsprechung zum Reichsverweser darstellte.

>1561 ließ König Erik XIV. einen weiteren Ständereichstag in Arboga durchführen. Dabei diktierte er die so genannten „Artikel von Arboga“, in denen die Macht der Fürsten zu seinen Gunsten eingeschränkt wurde.

>1710 war Arboga für ein halbes Jahr schwedische Hauptstadt. In Stockholm herrschte in diesem Jahr die Pest, und man beschloss, viele Ämter und den königlichen Senat nach Arboga zu verlegen. Bevor die Beamten ihre Arbeit aufnehmen konnten, mussten die königlichen Schiffe über einen längeren Zeitraum im Hafen in Quarantäne liegen.

Das war Teil 1
(Bilder klicken, grösser sehen – mehr im Album)
Teil 2 folgt das muss sein. (aber tröstet euch, beim B wirds nicht so viel 🙂

9 Kommentare zu „GEO-ABC: A – wie Arboga

    1. @minibares

      Bevor ich dort war an dem Tag..wusste ich sehr wenig über Arboge..habe durch diese kleine Reise
      sehr viel dazu gelernt von dieser Stadt..und es war sehr interesant..
      Ist doch nicht schlimme..*schmunzel
      Keine Ahnung…aber jetzt hast du es dir ja angeschaut..

      Liebste♥ Grüsse zu dir..

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  1. Jetzt hab ich mir endlich Zeit genommen, deinen Beitrag über Arboga zu lesen. Ich finde es einfach toll, mit welcher Begeisterung du dich an dem Projekt beteiligst und nicht einfach nach einem Archiv-Foto gekramt hast, sondern extra einen Ausflug dafür unternommen hast!
    Den Altarschrank hab ich mir ganz genau betrachtet, davor könnte ich stundenlang stehen, um die einzelnen Szenen zu studieren.
    Irgendwann werde ich wohl auch mal wieder in den Norden kommen, du machst mir mit deinen Bildern eine Riesenlust darauf!
    Liebe Grüße
    Quizzy

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    1. @quizzymuc
      Liebe Renate das freut mich nun sehr das du dir Zeit genommen hast bzw Zeit gefunden hast, es zu lesen und anzuschaun. Danke dir herzlichst..
      Ja solche Projekt machen mir Freude und können mich begeistern..weil es interessant ist und ich auch selbst dazu lerne..
      Das ich fürs A extra diesen Ausflug gemacht habe, fand ich im Nachhinein selbst toll..*schmunzel* weil ich das
      alles nicht wusste..und viel zu sehen war..
      Ja der Norden ist schon sehenswert auf seine Art..Natürlich völlig anders als der Süden Europas..aber eben alles
      in seiner Art schön und interessant..
      Liebe Grüsse zu dir nach Münschen…

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  2. Oh – ich finde das großartig, dass du uns uns so viele Informationen bietest. Vielen Dank dafür. Ich kenne von Schweden nur Stockholm und einen See in Mittelsüdschweden, wo wir vor inzwischen 33 Jahren unsere Flitterwochen verbracht haben.
    Herzliche Grüße
    Elke

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