Austellung – „Smutsig tvätt – rena kläder“

„schmutzige Wäsche – saubere Kleidung“..das ist der Titel der Ausstellung die wir Gestern besucht haben. Aber erstmal ein wenig über das das Museum Hallwyl. Das Museum Hallwyl ist ein original belassener, prachtvoller Palast aus der Zeit um 1900 Mitten in Stockholm.

(jeweilige Bild klicken grösser sehen.)

Das Haus wurde ursprünglich als Privatresidenz für das Grafenpaar Wilhelmina und Walther von Hallwyl erbaut und beherbergt heute die glänzenden Kunst- und Antiquitätensammlung, die vor allem Wilhelmina im Laufe der Jahre aufbauen konnte.
Zu den Sammlungen des Museums gehören antike Möbel aus dem 14. – 17. Jahrhundert, europäisches und chinesisches Porzellan, Silber, Textilien, Waffen und eine der größten Sammlungen holländischer Maler des 15. Jahrhunderts in Skandinavien. Außerdem bewahrte Wilhelmina das gesamte Alltagsinventar des Haushalts und persönliche Gegenstände der Familie auf.
(Innenhof)
Wilhelmina von Hallwyl hatte das Ziel, ihr Heim für die Nachwelt unverändert zu bewahren und auf diese Weise eine Zeitkapsel der Jahrhundertwende zu hinterlassen. Das Museum bietet daher eine einzigartige Vorstellung von der Lebenswelt einer vermögenden Familie in der schwedischen Hauptstadt vor hundert Jahren. Aus technischer Perspektive war das Hallwylska Privatwohnung sehr modern.
Hier wurde von Anfang an Elektricitet, Centralheizung, Telefon und Badezimmer installiert. Später wurde auch ein Fahrstuhl eingebaut.
Als der Hallwylska Palast 1920 an den Schwedischen Staat als Donation übergeben wurde, stand die Zeit still. Heute schaut es genauso aus wie damals als Walther und Wilhelmina von Hallwyl dort wohnte.

Die Ausstellung: war im Innenhof. Es hing überall „alte“ Wäsche.


das sahe recht lustig aus.

waschen, hängen, bügeln, falten… das kennen wir alle? Die meistens von uns sind sicher vertraut vom Weg der Wäschen schmutzig bis sauber. „Smutsig tvätt – rena kläder“ ist eine sinnliche Austellung mit Rückblick zum Ende des 1800-ten Jahrhundert – als dann die Waschmaschiene kam.



die verschiedenen Wasch Utensilien von früher waren aufgestellt. Wie z.B. Seife gemacht wurde usw konnte man in Monitoren lesen.(das habe ich leider nicht fotografiert)

es war interessant zu sehen,wie schwer die Menschen es damals hatten. Wenn man bedenkt wie einfach und leicht diese Dinge heute sind.

16 Kommentare zu „Austellung – „Smutsig tvätt – rena kläder“

  1. Da kommt mir sogleich die trockene Bemerkung eines früheren Chefs in den Sinn. Jedesmal, wenn seine Frau sagte: „Ich geh‘ jetzt Wäsche waschen.“, meinte er: „Das tust du ja gar nicht. Du trägst nur die Wäsche zur Maschine. Und die wäscht dann.“…
    Liebe Grüße!

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  2. Ein tolles Museum, Elke! Ein bisschen erinnern mich die Bilder an das Museum in Husquarna – da sind auch so alte Haushaltsgeräte ausgestellt. Da hab ich mich schon gefragt, wie lange die Frauen damals mit den Arbeiten beschäftigt waren, die uns heute so erleichtert werden. Nie wieder wollte ich über (Bügel)Wäscheberge fluchen… 😉
    Die alte Wäsche auf den Leinen sieht Klasse aus; echt ein Schmunzler wert – auch in dem Punkt haben wir es heute viel besser!

    Grüßle, Maxie

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  3. Oh, solch einen Wäschewringer hatte meine Mutter noch.
    Da musste die Wäsche durchgedreht werden: vorne rein, und hinten kam sie einigermassen trocken raus.
    Da musste ich öfter helfen.
    Und da unten in der Waschküche, die wir nur alle 4 Wochen nutzen konnten, war ein Nebel, sozusagen. Man sah manchmal recht wenig.
    Ach, waren das Zeiten…..

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    1. @minibares
      Ich erinnere mich auch noch an meine Kindheit da gab es auch noch
      diese Geräte. Es war schwer Arbeit, und wie du schon sagst es war warm und Nebel
      im Waschhaus..wenn man bedenkt wie einfach wir alles heute haben.
      Liebe Grüsse..

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  4. Das war bestimmt sehr interessant. Auch ich denke oft: Wie haben die das früher bloß geschafft, die Wäsche zu waschen? Wir heute mit unseren modernen Maschinen!

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  5. Ein lesenswerter Beitrag, liebe Elke. Wie gut es uns doch heute in unserem Haushalt geht. Ich kann mich auch noch an das Waschen bei meiner Uroma und bei Großtanten erinnern, das hat Kraft ohne Ende gekostet.

    Hab einen schönen Montag.
    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

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    1. @Anna-Lena
      ja..*gell liebe Anna-Lena..wenn man sich das vorstellt
      Es war schwerst Arbeit damals..Und wir stecken die Wäsche
      in die Maschine und hängens dann auf, und das wars..

      Danke das wünsch ich dir auch..Liebe Grüsse..

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  6. Meine Mutter hatte auch keine Waschmaschine, da wurde alles in einem großen Kessel gekocht. Waschtag halt eben.
    Eine Schleuder gab es aber.
    Wenn ich bedenke, bei vier Kindern und mein Vater Bergmann, da hatte meine Mutter genug zu tun.
    Später gab es eine Waschmaschine und ich hatte schon immer eine, auch Trockner.

    GLG Marianne 🙂

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