~ Inside7 (30.06.2010) ~

bei Annelie mitgenommen..

nebensächlich… zu erwähnen, das es hier auch heiss ist!
hauptsächlich… sind die Gedanken an eine Dusche und lecker Eis 🙂
ursächlich… dafür ist der auch in Schweden angekommene Sommer.
tatsächlich… bin ich heute klitschnass geworden!(es hat kurz aus Eimern gegossen)
fröhlich… stimmt mich eine Wiese voller Gänseblümchen und Butterblumen..
nächtliche… Spaziergänge am Wasser sind ein Genuss und Balsam für die Seele…

vor der Linse…

Das erste mal zelten (II)

(Teil II) zum „Das erst mal“ Stöckchen …muss ich einfach noch dieses nachreichen.
Ich kanns nicht lassen weil der erste Teil so Spass gemacht hat…(Ein sehr nettes Stöckchen von Skriptum:

Es war ein abenteurliches Unterfangen diese Reise von Umeå nach Tylösand.(ich wohnte damals in Umeå). Aber wir waren jung und unternehmungslustig 🙂

(Klickt auf die kleine Karte da könnt ihr besser sehen was für eine lange Strecke wir zurück gelegt haben.)

Meiner Freundin ihr damaliger Freund war Italiener und spielte in einem Italienischen Tanzorkester. In dem Jahr als wir dort waren, hatte das Orkester einen Vertrag in Tylösand (an der Westküste von Schweden). Da die beiden sich sehen wollten kamen wir auf die Idee nach Tylösand zu fahren.
Aber ich konnte mir eine kostspielige Reise nicht leisten, also kamen wir auf die Idee per Anhalter zu fahren und in Tylösand zu zelten. Wir schickten das Zelt (das wir gemietet hatten), und Ausrüstung mit der Bahn, denn wir konnten es ja nicht mitnehmen per Anhalter.

Also Daumen in die Luft (hier nannte/nennt man das „lifta“). Damals konnte man das noch machen, ohne umgebracht oder ähnliches zu werden.
Wir hatten Glück und wurden gleich von Umeå bis Uppsala mitgenommen. Südlich von Stockholm nahm uns ein Geschäftsreisender bis Halmstad mit. Das war ein gefährliches Erlebniss..denn er war total übermüdet, es war Nachts und er war ständig kurz vorm einschlafen.Wir trauten uns ihm nicht zu sagen er solle doch mal anhalten, und eine Stunde oder so schlafen. Wir waren aber auch froh das wir so eine lange Strecke von Stockholm bis fast ans Ziel mitgenommen wurden. Statt dessen wechselten wir uns ab um uns mit ihm zu unterhalten, damit er nicht einschlief.
Wir kamen dann doch in Halmstad unversehrt an. Dort hohlten wir unser Zelt bei der Bahn ab um es nach Tylösand mitzunehmen. Wir haben uns dazu ein Taxi geleistet, es war nur ein kurze Strecke.

In meinen Leben habe ich nur dieses einemal gezeltet, und danach nie wieder. Würde ich heute auch nicht mehr wollen.

(Bild klicken, grösser sehen)

Wir hatten ein recht grosses Zelt für uns beide alleine. (unser Zelt ist nicht auf dem Bild). Und Freizeit-kleidung waren nicht das einzige was wir mit hatten, sondern auch Klamotten um Abends immer in das feudale Hotel tanzen zu gehen :). Auch Kleiderbügel hatten wir mit und hängten die Klamotten im Zelt auf. War also nichts zerknauscht…*schmunzel*

Tagsüber waren wir am Strand oder auf dem Zeltplatz und hatten Spass mit anderen die dort zelteten. Und Abends gingen wir beide nachdem wir uns schick gemacht hatten, tanzen.
Die Leute auf dem Zeltplatz haben ganz schön gestaunt als wir immer Abends los stöckelten 🙂

Ich habe keine Ahnung mehr wie die Jungs hiessen..Ist ja schon ewig her 🙂 Es waren einfach nur nette Bekanntschaften wärend wir dort zelteten. Übrigens sehr viel Deutsche zelteten dort. Dieses Foto mit den „Lederhosen-Jungs“ und meiner Wenigkeit musste einfach sein..*lach*. Wenn ich mich richtig erinnere waren die Jungs aus Bayern.


Hier noch ein wenig über das heutige Tylösand:
Tylösand ist der mondänste Strand Schwedens. Die meisten Prominenten im In-Badeort der Westküste sind in Schweden jedem ein Begriff – und im Ausland absolut unbekannt. Bis auf Richard Gere. Und die Königsfamilie. Und auf Mirja und Gunter Sachs. Auch diese beiden sind Stammgäste an der Schwedischen Riviera. Sie wohnen privat, denn das einstige Top-Model Mirja ist hier aufgewachsen. Und Tylösand ist so etwas wie das nordische Cap d´Antibes, die edelste Adresse weit und breit, Tummelplatz der Stars, die hier ihre Sommervillen haben, Heimat des exklusivsten Golfclubs des Landes, Bühne für Beachboys, Laufsteg der Strandschönheiten, aber auch kilometerlanger Picknickplatz für Familien, sandige Sonnenbank zahlloser Jugendlicher. Platz ist für jeden – auch wenn sich an manchem Sommertag bis zu 30 000 Menschen an den knapp viereinhalb Strandkilometern Tylösands tummeln.
Den eigenen Popstar hat die Schwedische Riviera der Konkurrenz in Italien und Frankreich voraus. Er besitzt ein Sommerhaus in Tylösand, der angesagteste Nachtclub am schönsten Dünenstrand der schwedischen Westküste gehört ihm, ist so etwas wie sein Wohnzimmer, und an der Wand hinter der Garderobe von „Leif´s Lounge“ hängen gerahmt und hinter Glas seine goldenen Schallplatten. Per Gessle heißt der Mann („Roxette“) 🙂