Macht hoch die Tür (Nr 8)

Und wieder ist Donnerstag d.h. Kalle’s Idee der Türendonnerstag.

Auch diesmal bleibe ich/wir in Paris mit Nr 8.
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris kennt ihr sicher alle, aber ein Teil von euch ist vieleicht noch nicht dort gewesen. Es ist unmöglich die  Kathedrale zu fotografieren ohne das Menschen vor der Linse laufen oder eben einfach still davor stehen, egal zu welcher Tageszeit.
Also unsere Frau – Notre-Dame -Paris-  Sitz des Erzbistums Paris, wurde in den Jahren von 1163 bis 1345 errichtet und ist somit eines der frühesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. Ihre charakteristische Silhouette erhebt sich im Zentrum von Paris auf der Ostspitze der Seineinsel Île de la Cité im 4. Pariser Arrondissement.  Das Hauptportal (siehe oben und Türme) ist an der Westfassade.
Das Mittelportal ist im Vergleich zu den Seitenportalen nur geringfügig hervorgehoben. In dieser Hinsicht ist Notre-Dame rückschrittlich und erinnert fast an die normannische Fassade der Klosterkirche Saint-Étienne in Caen von 1060, also 140 Jahre zuvor.
Die beiden Türme sind 69 Meter hoch, der Dachreiter 90 Meter. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Bis zu 10.000 Personen finden in der Kirche Platz.

Hier seht ihr die komplette Kathedrale. Dieses Foto stammt von einem anderen Besuch in dieser Stadt.

Victor Hugo (1802–1885) schrieb 1831 einen historischen Roman Notre-Dame de Paris, dessen Kernhandlung unter dem deutschen Titel Der Glöckner von Notre-Dame und den diversen entsprechenden Filmen bekannt geworden ist. Der unglückliche, verkrüppelte Held Quasimodo hat das Treiben auf der Straße von oben aus beobachtet.
Die originalen Wasserspeier wurden im 18. Jahrhundert entfernt, als einige durch die Witterungseinflüsse zu zerbröckeln begannen und 60 Meter tief auf das Pflaster stürzten. Die Figuren sind heute Kopien, bzw. Neuschöpfungen aus dem 19. Jahrhundert und durch den Roman von Victor Hugo beeinflusst. Man merkt das aus der Nähe deutlich an dem Betoncharakter des Materials.

21 thoughts on “Macht hoch die Tür (Nr 8)

  1. Diese Künstler-, Bildhauer- und Architektenleistung ist einmalig schön. – Ich überlege gerade, wie viel hundert Jahre es heutzutage dauern würde, solch ein Kunstwerk zu errichten und um wie viele Millionen sich nach und nach die Baukosten erhöhen würden ;-)

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  2. Pingback: Tueren und Tore 7 « Vivis Blog

  3. Wow, was für ein faszinierendes Gebäude und die Türen sind ja Portale! Sehr eindrucksvoll und zum staunen diese ganzen Verzierungen. Toll, was du uns hier zeigst.

    Ich war noch nie in Frankreich und schon gar nicht in Paris. Wer weiß, vielleicht klappt es ja irgendwann Mal. ;-)

    Herzliche Grüße
    Lucie :-)

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    • @Lucie
      Ja dieses Gebäude und das drum herum (Portal & Verziehrung) ist schon sehr imposant.
      Paris kann ich nur empfehlen liebe Lucie, absolut eine Reise wert. Besonders wenn man viel fotografiert.

      Früher mochte ich Frankreich oder besser gesagt die Franzosen nicht (mit ihrer Arroganz)..aber nunmehr hat sich alles geändert, sie sind zugänglicher geworden..*lach

      Herzliche Grüsse zurück und ein feines Wochenende, Elke

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  4. Hach ich dachte noch, als ich deine Seite öffnete und das erste Bild erschien….. sieht aus wie Notre Dame. Den Text hatte ich vorher bei den *News* nicht gelesen, sondern einfach den Artikel angeklickt, als ich die schöne hohe Tür sah. Eigentlich war mir gleich klar, dass es nur eine Kirchentür sein kann – und war dann doch überrascht zu welcher sie gehörte.
    Als junges Mädchen war ich mal mit den Nonnen, bei denen ich in die Schule ging in Paris und Notre Dame gehörte zum Pflichtprogramm unserer Klassenfahrt. Wir besuchten die Messe dort, und ich bin eingeschlafen…. am Abend vorher waren wir aus gewesen. Unsere *Pinguine* wussten nichts von der Eskapade. Damals hatte ich keinen Blick für die Schönheit der Kathedrale, was ich heute natürlich bedaure.
    Doch Deine Bilder zeigen sie mir nun wieder in ihrer ganzen Pracht. Dafür sage ich Dir Dank und dass Du damit eine schöne alte Erinnerung an meine Jugend zurück gebracht hast.
    Ganz liebe Grüße
    Deine Rosi

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  5. Liebste Elke,
    damals habe ich noch nicht soviel fotografiert. Aber drinnen war ich auch schon.
    Ist schon beeindruckend dort. Die drei Portale konnte ich auf unseren Fotos auch sehen.
    Deine Infos sind mal wieder umfassend gut. Da wurde ja echt lange dran gebaut.
    So prunkvoll ist die Tür und was dazu gehört. Wahnsinn!
    Auch, wenns inzwischen Beton ist, es schaut suuuper aus.
    Eine wunderschöne Tür hast du uns gezeigt, sagenhaft und berühmt.
    Allerliebste Grüße ♥
    deine Bärbel

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    • @minibares
      In den früheren Jahren hatte ich Anfangs ja auch nur eine Analoge Cam. Da habe ich zwar auch fotografiert, aber es war doch ganz anders. Ich war auch drinen, aber ich finde es bissel dunkel. Es gibt schönere.Das Portal gefällt mir auch, mit all den Schmiede..
      Allerliebste Grüsse♥deine Elke

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  6. Hallo Elke,

    es ist nicht schlimm, wenn dein Beitrag nicht genau am Donnerstag erscheint. Du hast wieder so viele Infos für uns in deinem Posting, dass es man sofort nach Paris fahren möchte, um alles persönlich nachzuempfinden. Ich war zweimal dort, allerdings in den Achtzigern, und um die Kathedrale herrschte nicht nur durch die Touristen reges Gedränge, sondern durch einen Vogelmarkt. allerdings gefiel mir damals Sainte Chapelle wegen der fenster viel besser. Dennoch ist die lage auf der Insel einfach traumhaft. und einer der Höhepunkte einer Seinefahrt.

    Und ihre Größe ist auch beeindruckend, doch dass soviel Beton verarbeitet ist, hätte ich nicht vermutet…Danke für deine Tür, bzw. Portal (ohne Touris) und leibe Grüssle Kalle

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    • @Kalle
      Lieber Kalle, ich versuche es ja aber manchmal kommen andere Dinge dazwischen.
      ja mir gefällt Sainte Chapelle innen auch besser, besonders das wunderschöne Dach innen und die Fenster.
      Die Tür hätte besser, grösser sein können, aber die Touris sind eben ständig da.
      Liebe Grüsse,Elke

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